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Die Website des Trauerzentrums erreichen Sie über folgenden Link:

www.trauer-zentrum.de

 

Ansprechpartnerin:

Birgit Trümper: 05121-296730

E-Mail-Adresse: trauerzentrum@efes-online.de

 

Spendenkonto

Kontoinhaber: EFES aktivierende Eltern- und Jugendhilfe

Kontonummer: 625 361

Bankleitzahl: 520 604 10

Geldinstitut: EKK

 

Geburt, Entfaltung, Freude – ja, das sind wichtige Bestandteile in unserem Leben. Damit umzugehen fällt uns in der Regel nicht schwer – sie gehören zum Leben, wie die Luft zum Atmen. Wir haben Menschen um uns, die alle diese Erlebnisse kennen. Wir können uns austauschen und jeder weiß, was gemeint ist, versteht den anderen – weil man das eben kennt und es jeden Einzelnen betrifft.

Sterben, Verlust, Trauer - was ist damit? Man erlebt dies und stellt fest: Plötzlich kann man sich nicht mehr mit jedem darüber austauschen. Manche haben das noch nie erlebt, wollen aus Furcht davor nicht darüber sprechen. Andere haben es am eigenen Leib erfahren, meiden dieses Thema aber vielleicht aus Gründen der Verdrängung, aus Angst, dass die alten Wunden wieder aufreißen. Und auch wenn man sich in der Familie gegenseitig Halt in der Trauer um einen geliebten Menschen geben kann, so ist man doch mit seiner eigenen Trauer und Verarbeitung der Erlebnisse beschäftigt.

Eltern versuchen vielleicht, ihre Trauer zu unterdrücken, um die Kinder nicht zu verunsichern oder zu belasten. Kinder neigen manchmal dazu, die Trauer ebenfalls nicht zuzulassen, aus Angst, den Eltern noch mehr Kummer zu bereiten. Manchmal werden Kinder aber auch plötzlich aggressiv, übermäßig aktiv oder wirken gefühlskalt. Möglicherweise entwickelt das Kind Wut darüber, „im Stich gelassen worden zu sein“, weil der geliebte Mensch sie verlassen hat. Im Spiel, das vielleicht unverständlich und bizarr wirken kann, verarbeiten manche Kinder erlebte Dinge auf ihre Weise. Und manchmal wirken Kinder, als würde ihnen der Verlust gar nichts ausmachen.

Aber wie geht man damit um, wie kann man sein Kind verstehen, sich hinein fühlen, wenn es nicht über seine Gefühle sprechen kann oder möchte? Dazu kommt die eigene Trauer, die einen lähmt, die schon für uns Erwachsene oft kaum auszuhalten ist.

Im TrauerZentrum bekommen die Kinder und Jugendliche die Möglichkeit auf ihre ganz individuelle Art zu trauern. Geschultes Personal beobachtet, versteht und bietet kreative Möglichkeiten des Ausdrucks und zu Gesprächen. Das geschieht losgelöst von der gewohnten Umgebung und den anderen trauernden Familienmitgliedern oder Freunden. Denn auch für sie ist es wichtig, ihrer Trauer uneingeschränkt Raum geben zu können, ohne sich dabei den Zwängen der Vernunft, der zu demonstrierenden Stärke oder des Funktionierens unterordnen zu müssen. So sollen die Stunden im TrauerZentrum Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglichen, den je eigenen Weg zum Umgang mit dem Erlebten zu finden.

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